Es gibt Minuten im Leben eines Eintracht-Fans, die gibt es nur einmal. Minuten, die wirklich zählen. Dann stehen alle auf oder niemand, geht keiner auf die Toilette, auch wenn es eng wird. Und niemand läuft in den Keller, um sich ein Bier zu holen. Heute vielleicht. Gibt es aktuell wirklich ein wichtigeres Thema als Eintracht Frankfurt? Objektiv gesehen ist die Eintracht völlig unbedeutend, nicht erklärbar, leidenschaftlich, einfach und emotional. Vielleicht fliegen mir deswegen seit einer Woche von morgens bis abends zwei Bälle um die Ohren – schwarz-weiß und rosarot. Der eine Ball zappelte am 2. Mai 1981 im Netz des 1. FCKaiserslautern. Das 2:0 von Ronny Borchers beim Pokalfinale in Stuttgart (Endstand: 3:1). Es war die Entscheidung, ein Traumtor. Aus vollem Lauf abgezogen, unhaltbar für Ronnie Hellström. „Das beste Eintracht-Pokalspiel aller Zeiten“, sagt Charly Körbel heute. Und dann das 1:0 des bis heute unvergessenen Fred Schaub am 21. Mai 1980. Ich sehe bis heute die Arme der Gladbacher „Bahnschranke“ im Tor vor mir. Wolfgang Kneipps Wunderwaffen wurden lang und länger, aber das Ding war drin. Die Eintracht UEFA-Pokalsieger – Helden Europas. Beide Male war ich live im Stadion. Das prägt. In den Jahrzehnten danach sind wir Eintracht-Fans oft verspottet und belächelt worden. Andere bezeichnen uns als überheblich und arrogant. Dabei sind wir doch nur schwarz-weiß und rosarot, wie alle anderen Fußballfans auch und viel bodenständiger. Wir sind Hessen. Arbeiten, leben, lieben und feiern hier. Also sind wir Eintracht. Was anderes geht für uns nicht. Dass wir fliegen können, weil wir alle Adler sind, dafür kann man uns doch nicht als abgehoben bezeichnen. Und was können wir dafür, dass wir einen echten Fußball-Gott im Team stehen haben? Die geilsten Fans der Liga aus Frankfurt kommen, Jürgen Grabowski und Attila unsere ewigen Begleiter sind. Sie meinen, ich soll mal meine rosarote Eintracht-Brille von der Nase ziehen? Mache ich gerne. Aber erst nach dem Pokalsieg in Berlin für den schwarz-weißen Durchblick. Farbe bekennen, nennt man das.


rothenbergen IIAufstiegsverbote und Glücksgefühle auf dem Sofa – die Gelnhäuser B-Liga mutiert dieser Tage immer mehr zur Ballaballa-Liga. Um nicht völlig abzudrehen, sollten alle beteiligten Fußball-Vereine folgende Verhaltensregeln einhalten. Weiterlesen »


Lieber Alexander Dietrich, Sie bewahren als Spielausschussvorsitzender der SG Flörsbachtal auch im dicksten Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga Gelnhausen einen klaren Kopf. Ihr im Wortsinn nüchterner Pragmatismus gefällt mir richtig gut, denn Sie besitzen offensichtlich die wertvolle Fähigkeit, über den Tellerrand hinausblicken zu können. Weiterlesen »


dieter-bohlen

Wer kennt sie nicht, die ganzen (nervtötenden) Casting-Shows, die seit gut einem Jahrzehnt die deutsche Fernsehlandschaft dominieren? Davon haben sich offensichtlich die Verantwortlichen des heimischen Fußball-Gruppenligisten SVSomborn inspirieren lassen. Weiterlesen »


Welchen Sport betreiben Sie eigentlich? Ich meine, Playstation, Sportschau gucken oder Paintball geht gar nicht. Und so manch andere Bewegung auch nicht. Kalle aus irgendwo bei Hanau ist ein Kerl wie ein Baum, mit Arbeiterhänden. Echte Bratpfannen. Kalle ist 1,88 Meter groß und trägt am Hinterkopf mehr Haar als vorne. Weiterlesen »

Tot oder lebendig


17155813_1319746798108552_1007650825214509696_nIm Abstiegskampf sind alle  Mittel recht. Besonders wenn  einer der besten Torschützen die komplette Restrundenvorbereitung nicht mehr gesehen wurde. So geschehen beim Fußball-A-Ligisten SVMelitia Aufenau, der am Montag über das soziale Netzwerk  „facebook“ einen Hilferuf sendete.  Einige Spieler „bastelten“ ein   Plakat wie im„Wilden Westen“. Weiterlesen »


festungLieber Uwe Ullrich, als Sportlicher Leiter des Fußball-Kreisoberligisten FSV Hailer haben Sie gemeinsam mit Ihrem Team ein deutliches Zeichen gesetzt, wo die Reise im Saisonendspurt hingehen soll. Weiterlesen »